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Sehr geehrte Leser:innen, liebe Freund:innen der Münchener Rück Stiftung,
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Wir wünschen Ihnen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!
Im vierten Quartal 2025 haben wir unsere Stiftungsarbeit in der Risikovorsorge und Klimaanpassung konsequent fortgeführt. Gleichzeitig waren die zunehmenden Folgen des Klimawandels in vielen unserer Projekte deutlich sichtbar. Besonders gravierend waren die Auswirkungen in Zentralvietnam: Die schweren Überschwemmungen haben unser Projekt „Strong roots, strong women“ stark getroffen.
Auf der International Conference on Inclusive Insurance (ICII 2025) in Quito, Ecuador, spielten die Folgen des Klimawandels ebenfalls eine zentrale Rolle – nicht zuletzt wegen der hohen Anfälligkeit der Region. Die 24 Sessions unterstrichen, wie wesentlich inklusive Versicherungslösungen sind, um die Vulnerabilität in Entwicklungs- und Schwellenländern zu reduzieren. Parallel dazu konnten wir in unseren RISK Award-Projekten in Südafrika und Bolivien wichtige Fortschritte bei der Klimaanpassung erzielen.
An unserem Stiftungsstandort in München haben wir in unseren Dialogforen intensiv über die Themen Klimawandel und Gesundheit, Wasserstoff sowie den Beitrag von Unternehmen zum Klimaschutz diskutiert. Dabei hat sich erneut gezeigt, wie essenziell es bleibt, die Perspektiven aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammenzubringen, um wirksame Schritte voranzubringen.
Wir blicken positiv auf unsere Arbeitsergebnisse 2025 zurück und werden auch 2026 mit Nachdruck an unseren Projekten weiterarbeiten. Wir freuen uns auf ein neues, gemeinsames Jahr mit Ihnen und wünschen eine spannende Lektüre.
Ihr Team Münchener Rück Stiftung |
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International Conference on Inclusive Insurance 2025 – Zusammenfassung
Die ICII 2025 fand vom 13. bis 17. Oktober 2025 in Quito, Ecuador, mit rund 430 Expert:innen aus 47 Ländern statt. Diskutiert wurden Wege zur Beschleunigung von Wachstum und wirtschaftlicher Tragfähigkeit im Bereich inklusiver Versicherungslösungen in Entwicklungs- und Schwellenländern. In 24 Sessions beleuchteten über 90 Referent:innen innovative Regulierungsansätze, die Verringerung des Gender-Gaps und den Einsatz von Technologie, die Schaffung von Vertrauen sowie die Ausrichtung an die Bedürfnisse der Kund:innen.
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Inclusive Insurance in Lloa: Stärkung der Resilienz für Ecuadors Landwirte
Die Exkursion im Rahmen der ICII 2025 wurde vom ecuadorianischen Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht sowie von FEDESEG organisiert. Rund 60 Teilnehmer:innen erhielten in Lloa fundierte Einblicke, wie inklusive Versicherung landwirtschaftliche Existenzen nachhaltig absichert, Wertschöpfungsketten stabilisiert und Investitionen trotz klimatischer Unsicherheiten ermöglicht.
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Dialogforum: Gesunde Erde - Gesunde Menschen: Wir müssen nicht das Klima retten, sondern uns!
Der Klimawandel ist mehr als ein Umweltproblem – er gefährdet unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unsere Zukunft. Doch was bedeutet das konkret? Welche Veränderungen stehen uns bevor, und wie können wir darauf reagieren? Bei unserem Dialogforum in Kooperation mit der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen skizzierten Expert:innen aus Wissenschaft, Medizin, Wirtschaft und Kommunalpolitik Szenarien für die Zukunft.
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Dialogforum: Wasserstoff für den Klimaschutz – Vom Hype zur Realität
Ist Wasserstoff der „Champagner der Energiewende“? Oder ein essenzieller Bestandteil auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung? Wo hat er seinen größten Nutzen und welche Rahmenbedingungen sind nötig, um einen wettbewerbsfähigen Wasserstoffmarkt zu etablieren? Die Expert:innen unseres Dialogforums in Kooperation mit acatech, lieferten tiefe Einblicke in die Welt des Wasserstoffs. > mehr
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Dialogforum: Klimaschutz durch Unternehmen und Märkte – Verantwortung übernehmen und Chancen nutzen
Multiple Krisen rücken den Klimaschutz in den Hintergrund. Die Politik sieht sich mit Forderungen aus der Wirtschaft konfrontiert, Regelungen und Ziele zum Klimaschutz abzuschwächen oder sogar ganz zurückzunehmen. Wie lässt sich mit einem marktwirtschaftlichen Rahmen gegensteuern, der klimapositives Handeln bestärkt? Welche Spielräume eröffnen sich dabei für kreative Geschäftsmodelle, für neue Technologien und für wirtschaftliche Allianzen? Antworten gaben Expert:innen auf unserem Dialogforum in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Bayern. > mehr
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2023 RISK Award: Bessere Abläufe in der Katastrophenvorsorge etablieren
Seit Herbst 2023 unterstützt die Münchener Rück Stiftung die südafrikanische NGO „Association for Water and Rural Development” (AWARD) bei der Stärkung der Katastrophenwarnsysteme im Inkomati-Flussgebiet um Mbombela. Ende Oktober haben wir eine Evaluierung vor Ort durchgeführt. Viele Fortschritte konnten wir beobachten, doch es bleiben noch wichtige Herausforderungen bestehen – vor allem in Bezug auf die Kommunikation mit und zur sogenannten letzten Meile. > mehr
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Schwere Überschwemmungen in Zentralvietnam – Update "Strong roots, strong women"
Zentralvietnam erlebte im Herbst eine der schwersten Flutkatastrophen der letzten Jahrzehnte. Auch die Projektregion von „Strong roots, strong women” war massiv betroffen. Gemeinden standen meterhoch unter Wasser, Aktivitäten mussten unterbrochen werden und erste Schäden wurden dokumentiert. Trotz der Belastungen gibt es erste Anzeichen, dass zumindest die jungen Mangrovenpflanzen aus unserem Projekt die Fluten überstanden haben.
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2025 RISK Award: Indigene Jugendliche als Vorreiter des Wandels
In Bolivien gestalten Kinder und Jugendliche des Chiquitano-Indigenen-Gebiets ihre Schulen und Gemeinden sicherer und widerstandsfähiger gegenüber Naturkatastrophen. Fünf Monate nach Projektstart zeigt das 2025 RISK Award Projekt von ChildFund Bolivia gemeinsam mit We Effect und APCOB bereits erste Erfolge – mit traditionellem Wissen, Naturlösungen und kostengünstiger Technologie.
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Vom Prototyp in die Praxis: Die geplante "Social Simulation on Planned Relocation" geht live
Nach zwei Jahren Entwicklung geht ein neues Trainingsinstrument an den Start: Die Planned Relocation Simulation. Sie macht die komplexen Entscheidungsprozesse rund um geplante Umsiedlungen erfahrbar und stärkt das Verständnis für Risiken, Rollen und Zielkonflikte in der Klimaanpassung. > mehr
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Dialogforen 2026
Nach der Winterpause werden die Dialogforen im März 2026 weitergeführt. Freuen Sie sich auf weitere spannende Diskussionen rund um den Klimaschutz. Sie werden zeitnah auf unserer Webseite informiert. > mehr
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ILO's Impact Insurance Academy 2026 – Jetzt registrieren!
Im April findet die nächste „ILO's Impact Insurance Academy” in Turin statt. Die Akademie bietet Fachleuten aus der Versicherungsbranche, Regulierungsbehörden und Entwicklungsorganisationen praxisnahe Einblicke, interaktive Workshops und wertvolle Netzwerkchancen. Es werden aktuelle Trends und Fallstudien behandelt und es gibt die Möglichkeit, eigene Projekte mit Expert:innen zu diskutieren. Melden Sie sich jetzt an und vertiefen Sie Ihr Wissen über inklusive Versicherungsmodelle. > mehr
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11th Africa Regional Conference on Inclusive Insurance – Save the date!
Die AfCII 2026 findet vom 25. bis 27. März 2026 in Lomé, Togo, statt. Gastgeber der Konferenz für inklusive Versicherungen ist das togolesische Ministerium für Gesundheit, öffentliche Hygiene, universelle Gesundheitsversorgung und Versicherungen in Zusammenarbeit mit der Münchener Rück Stiftung, FinProbity Solutions und dem Microinsurance Network. Die Veranstaltung bringt Fachleute aus der ganzen Welt zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und zentrale Fragestellungen rund um inklusive Versicherungen zu diskutieren. Der diesjährige Schwerpunkt liegt insbesondere auf Möglichkeiten zur Ausweitung des Versicherungszugangs in Westafrika. > mehr
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International Conference on Inclusive Insurance 2026 – Save the date!
Die International Conference on Inclusive Insurance 2026 wird vom 19. bis 23. Oktober 2026 in Kigali, Rwanda, stattfinden. Expert:innen aus mehr als 50 Ländern werden aufzeigen, wie Wachstum und wirtschaftliche Tragfähigkeit von Inclusive Insurance-Lösungen in Schwellenländern ausgebaut werden können. Die Konferenz wird vom ruandischen Ministry of Finance and Economic Planning (MINECOFIN), der Nationalbank von Ruanda (NBR), Access to Finance Rwanda (AFR), der Rwanda Insurers Association (ASSAR) und der Rwanda Insurance Brokers Association (RIBA) in Zusammenarbeit mit der Münchener Rück Stiftung und dem Microinsurance Network ausgerichtet. > mehr
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Vorstand Renate Bleich, Geschäftsführerin Dirk Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer Stiftungsratsvorsitz Dr. Doris Höpke |
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Münchener Rück Stiftung - Königinstraße 107 - 80802 München - Deutschland
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Wenn Sie diese E-Mail (an: Hannah.thiemann@fau.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
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